Archiv für die Kategorie ‘Zweifel’

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Glück gehabt?

September 19, 2009

Diese Mail fand ich heut in meinem  Postfach oder noch anders gesagt, diese Mail dieser Art hab ich heut das erste mal geöffnet. Vor dieser hab ich wohl schon tausende gelöscht.  

Sie haben 410 .000.00  Ihr Ticket ist 321368547  (Vier Hundert Und zehntausende Euros) in der Internationalen Lotterienbeförderung gehalten auf  gewonnen  22: 08: 2009.

Bitte kontaktieren Sie Ihren Agenten für Ihre Zahlung über E-Mail:xxxxxxxxxxxx  AXA  FINANZIELL WARTET MADRID ESPAСA. HERR. REICH JOSE). Sie sind, ihm die fellowing Informationen zu versorgen:
(1) Vollständiger Name :
(2)-Adresse :
(3) mobile Telefonnummer :
(4) Alter :
(5) Beruf:
Ihres aufrichtig
Frau Alo Benito
Lotterie Büro Madrid Spanien

Ob sich tatsächlich jemand auf diese oder ähnliche Mails zurück meldet?

Kann ich mir kaum vorstellen, dass es jemand tut, oder doch?

Im TV sah ich schon öfters Berichte über eine Nigeria Connection, die schon viele Menschen auf diese Weise fangen und ausnehmen konnten.

Ich glaube, ich habe mehr Glück, wenn ich darauf wie immer nicht reagiere und mich auf mein normales Glück verlasse.

Der Jackpot hier in Deutschland ist prall gefüllt und unsere Lotteriegesellschaft ein seriöses Unternehmen, da es wenigsten mit rechten Dingen zu…

Marktplatz

 

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sittlich auf niedrigster Stufe

September 13, 2009

Was ist mit einigen unserer Jugend los?

Was macht sie zu solch brutalen Monstern?

Die letzten Nachrichten über ihr brutales Handeln erschreckt mich wieder zu tiefst. Der Staatsanwalt bezeichnet hier Handeln “sittlich auf niedrigster Stufe.” Besser hätte man es nicht ausdrücken können.

Nach dieser Tat kommt nun Leid über 3 Familien. Die Familie des getöteten 50zig jährigen Mannes und die Familien der Täter.

Ich finde, dass die Gewalttaten der Jungendlichen zu nehmen und das lässt sich auch auf ausgestaute Aggressionen zurück führen.

Ich versuche mich zu erinnern, ob es in meiner Jugend zu derartigen Gewalttaten kam. Aber aus den klassischen Prügeleien, die meist mit blauen Auge endeten, kann ich mich an nichts wirklich schlimmes erinnern.

Dann versuche ich mich an die Jungendjahre meiner Kinder zu erinnern, aber da gab es auch kaum schlimme Gewalttaten. Was mir aber auffiel, war, dass diese Generation nicht mehr so viel Mitgefühl hatte, wie wir ich ihn meiner Jungend. Als jemand aus der Klasse meines Sohnes wegen eines tödlichen Unfalls eine Mitschülerin nicht mehr zum Unterricht erschien, sah ich bei meinem Sohn weder Schock noch erschrecken. Ein lapidares“Pech gehabt” war die einzige Reaktion auf das erschütternde Ereignis, dass seine Mitschülerin tödlich traf. Von Mitgefühl war keine Spur und ich erkannte eine Veränderung zu meinem teilnehmenden Emotionen.

Die Generation meiner Kinder hatten schon einen anderen Bezug zum Leid der Anderen als ich in meiner Kindheit.

Aber jetzt sieht es wieder anders aus. Was läuft in unserer Gesellschaft nicht richtig?

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gelobtes Land

Juli 24, 2009

„Wir leben in einem gelobten Land“ sagte meine Oma immer. Und damit brachte sie nicht ihre religiöse Seite zum Ausdruck, sondern es war ihr empirisches Wissen zu unseren Lebensbereich hier oben in Norden von Deutschland. „Bevor das Unwetter bei uns hier angekommt, hat es sich woanders schon ausgetobt.“

Ihre Worte in Gottes Gehörgang, so dachte ich als Kind. Schon damals erkannte ich die langfristige Beruhigung in den Aussagen meiner Eltern bzw. Großeltern. Deshalb blieben mir diese Worte meiner Oma bis heut noch in Erinnerung und wenn über die Medien von Überschwemmungen in anderen Landregionen erfahre, lehne ich mich beruhigt zurück. Meine Oma hat ja gesagt „Bei uns nicht“.

Doch als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam, schienen die beruhigenden Worte meiner Oma das erste mal ihre beruhigende Wirkung zu verlieren. In kurzer Zeit zogen sich die dunklen Wolken zu schwarzen Wolken zusammen, sanken sich über Rostock ab. Sie waren extrem mit Wasser geladen und es konnte sich nur um Minuten handeln, bis der ganze nasse Segen runter kommt. Ich war grad mit dem Bus unterweg und hoffte darauf, noch unter den schwarzen Wolken trocken nach Haus zu kommen. Aber das war nur ein frommer Wunsch. Es platzte das Wasser wie aus einer Wasserbombe auf die Erde und verwandelte alles um mich herum in ein Grau ins Grau. Nur noch schattenhaft konnte man die Bäume im Hintergrund erkennen.

Von der Bushaltestelle bis zu mir nach Haus war e snur wenige Minten, doch reichte er, dass ich trotz Regenschirm bis auf die Haut naß wurde. Der Regen kam von allen Seiten, er ergoß sich von oben, sprüchte mich von der Seite voll und von unten spritzen das Wasser gegen meine Hose.. Eine Minute nahm ich mir Zeit, das Wasserspektakel per Kamera festzuhalten, während die anderen vor dem Wasser von oben flüchteten.

Das war der Moment in dem das Vertauen in den Worten meiner Oma ins wanken kam. es stieg für einen kurzem Moment eine Vision in meinen Kopf, in der ich meine Wohnung unter Wasser sah.
„Was ist, wenn es jetzt nicht mehr aufhört und das Wasser ungehintert steigt?“
„Was ist, wenn die Kanalisation die Wassermengen nicht mehr aus der Stadt leiten kann?“
„Was ist, wenn die Rückstauklappen am Haus versagen und das Wasser über´s Bad in meine Wohnung – sie liegt im Erdgeschoß – läuft?“

Das erste mal rückte die Angst vor Unwetter in eine gefühllte . Das erste mal konnte ich die Not der Menschen besser nachvollziehen, die von Unwetter so stark getroffen werden, dass sie sogar ihr Hab und Gut verlieren. Als in meiner Wohnung stand, war ich froh, dass doch kein Wasser aus dem Bad in meine Wohnung gluckerte. Kurze Zeit später erfüllten sich die Worte meiner Oma doch noch und der Regen endete so plötzlich, wie er gekommen war und am Horizont öffnete sich wieder die Wolkendenke für die untergehende Sonne.

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Differenzieren

Juni 15, 2009

Zum Glück hat sich meine Trägheit wieder verzogen. Sie hatte ihre Ursache in einen Infekt.

Ich bin so selten krank, dass ich es manchmal nicht differenzieren kann – bin ich nur faulkrank oder richtig krank.

Auch krank sein will gelernt sein !!!  :-)

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Wunderheilung?

Juni 6, 2009

Manchmal sollte man Wunder glauben – etwas, was sich zwischen Himmel und Erde abspielt, ohne dass es erklärbar ist. Wir denken rationl und dual und schränken uns damit vielleicht in unserem Horizont ein. Wenn es um Wunder geht, dann geht es auch um da Universum, in dem wir Menschen leben und im Großen und Ganzen nicht mehr als Elektronen oder Neutronen sind.

Sohnemann hat Epilepsie und lebt deshalb gefährlich. Jeder Anfall wirft ihn plötzlich auf den Boden, ohne dass er sich schützen kann. Und es passiert in der letzten Zeit immer draußen, auf dem Weg, zum Glück nicht beim Überqueren einer Straße.

Ein paar Jahre zurück, gab es für ihn ein schockierendes Erlebnis. Damals war er grade 10 Jahre alt, als sein Vater fast vor seinen Augen starb, d.h. er war nur wenige Zentimeter von ihm entfernt. Er lag im Schlafzimmer seiner Oma und sein sterbender Vater im Zimmer nebenan. Als mein Sohn sah, wie er sich in Schmerzen wand, dachte er: „Oh, dass sieht nicht gut aus“. Doch die kindliche Natur bewahrte ihn davor, dass er an den Tod seines Vaters dachte. Sein Vater rang jedoch schon schwer mit dem Tod und niemand erkannte seine Lebensgefahr. Seine Mutter nicht und der gerufene Arzt auch nicht. So starb noch er in der Nacht in den Armen seiner Mutter, während sein Sohn im Zimmer nebenan lag und schlief.

Vielleicht hat sich ein Teil der Seele seines Vater in seinem Kopf festgehalten, denn 15 M onate später bekam mein Sohn seinen ersten epileptischen Anfall.

Heut gehen wir zu zwei Qi Gong Meisterinnen, die sich auf Informationkrankheit verstehen. Dies setzt aber das Anerkennunng voruas, dass die eigene Seele von der Seele eines Verstorbenen noch belastet sein kann. Ich denke schon, denn mein Sohn nutzt in bestimmten Situationen die selben Sätze, die er zwar nie gehört aber genau so formulierte, wie sein verstorbener Vater.