Archiv für die Kategorie ‘Hoffnung’

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Rückkehr der Gier

Oktober 26, 2009

Die “Rückkehr der Gier” war gestern Abend im Spiegel TV Magazin unteranderem auch ein Thema.

Kaum zu glauben, nachdem  die Staatshaushalte 1.6 Billionen in die Krise gesteckt habe, mit den sogenannten “Hilfspaketen” den schlimmsten Schaden der Finanzkrise abwenden wollten, sind sie wieder am Zocken und holen raus, was sie rausholen können.

Mit grinsenden Gesichtern antworteten die Zocker auf die Frage der Journalisten: “Wie können sie das mit der Finanzkrise vereinbaren?” – “Was, es gab eine Krise? Na..dann ist sie bei uns noch nicht angekommen” Ihr Gesichtsausdruck hatte etwas besoffenes, aber nicht vom Alkohol, der auch im Strömen floss. Nein, sie waren berauscht von der Geldgier und dass es jetzt so weiter gehen kann, wie bisher. Der schlimmste Schaden sei ja behoben und nun kann es weiter gehen.

Die Banken schicken das Geld der Hilfspakete nicht in die Wirtschaft – “die sei ihnen viel zu unsicher” und so setzen sie wieder auf den Finanzmarkt um ihren neu erworbenen Reichtum schnell zu mehren. “Naja, dass dabei ein paar Unternehmen zu Grunde gehen, steht auf einen anderen Blatt Papier. Notleidende Unternehmen müssen weiter auf die Kredite, die ihnen eine finanzielle Sicherheit für die Krisenzeit bieten sollte, warten oder die bekommen gleich eine Absage

Oh..oh..der Wirtschaftsnachwuchs nach Dr. Oetker und co. denkt nur ans abzocken und macht das Land in dem sie leben weiterhin wirtschaftlich platt und dafür muss der Steuerzahler am Ende noch aufkommen, denn die Staatsverschuldung, die im Jahr 2013 die "2 Billionengrenze” überschritten hat, muss ja wieder ausgeglichen werden.

Im Grunde bin ich sprachlos, warum der Staat sich so etwas bieten lässt. Das Geld der Hilfspakete hätte er gleich an die notleidenden Unternehmen weiterleiten können, dann wäre es auch dort gelandet, wo es hin sollte.

Und ich bin sprachlos, warum das Volk sich so etwas von ein paar geldgierigen Zockern bieten lässt. Es muss doch eine Möglichkeit gegen, die diese Menschen zu kontrollieren, oder doch nicht ?

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gewählt und auserwählt

September 28, 2009

Jetzt haben wir sie die nächsten 4 Jahre am Hals – die gewählte Auserwählte Angela Merkel. Sie soll die Kastanien wieder aus dem Feuer holen, die Kastanien, die die Banker in den letzten Jahre unkontrolliert und ohne Skrupel – denn sie wussten ja, welchen volkswirtschaftlichen Schaden sie damit anrichten – einfach ins Feuer warfen und damit zahlreiche Arbeitsplätze verbrannte und einfache Menschen in Not brachten.

Ich hoffe auf eine sicherer Kontrolle der Finanzmarktes, denn auch in diesem  Bereich passt Gott auf, das einzelne Bäume nicht in den Himmel wachsen und den Kleinen Licht zum gedeihen nehmen.

Ich denke auch, nur wenn der Finanzmarkt kontrolliert werden kann, dann lässt der Arbeitsmarkt sich wieder regulieren.

Die Menschen wollen doch nur ihrer Arbeit nach gehen können um sich ein bescheidenes Leben in diesem Land leisten zu können, nicht mehr und nicht weniger.

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kurzer Trip mit Thrill

Juni 22, 2009

Gestern kam meine schlechte Laune auf den Höhepunkt. Sie nagte schon am morgen an meiner Stimmung. Der Grund dafür ist bei mir immer Bewegungsmangel und weil ich in den letzten Tagen ehr brach lag als aktiv wurde, war das nur ein Frage der Zeit, wann sich die miese Laune anmeldet. Fast alles ging mir auf den Kranz, das Radio, das Fernsehen, die Couch, ja sogar die Musik von meiner Lieblings-CD. Deshalb beschloß ich spontan, aus dem Kessel meiner schlechten Laune zu flüchten.

Nach dem Entschluß – er brauchte lange Reifezeit – mußte ich flinke Socke machen, damit ich den Bus nach Markgrafenheide bekam. Es war schon 17 Uhr durch und der nächste fuhr erst 1 Stunde später. Ich vergewisserte mich, dass ich auch die aktuelle Monatskarte in meiner Geldbörse hatte und lief dann überstürzt zum Bus nächsten Bus. Ich kam – der Bus kam – alles hat wunderbar geklappt. Ich war unterwegs nach Margrafenheide. Von der Höhen Düne wollte ich die Fähre nach Warnemünde nehmen und mich dann auf der Promande und in der Abendsonne von der schlechten Laune erholen.

Während der 30 minütigen Fahrt im Bus zog sich die schlechte Laune schon etwas zurück und mir kamen diese Gedanken dazu in den Sinn:
Verbrannte Erde
Manchmal denke ich, es ist alles schon verbrannt, was sinn- und nutzlos war, doch es findet sich immer noch was, was licherloh brennen kann

Ich wunderte mich noch während der Fahrt darüber, was mir diese verschlossenen Worte sagen wollten und sann hinter der Sonnebrille darüber nach, nicht ohne weiterer Versuche meiner schlechten Laune, mich in die Tiefe zu ziehen.

An der Höhen Düne angekommen, strebte ich schnurstraks auf die Führe zu. Sie stand schon zur Abfahrt bereit und wenigen Miunten sollte die mir salzhaltige Luft der Ostsee um die Nase wehen. Blind griff ich in die Tasche um meine Monatskarte vorzuziegen.

Dabei griff ich ins Leere. Kein Wunder, meine neue Tasche ist so tief, dass ich bis zum Ellenbogen rein komme und so weit steckt mein Arm auch schon drin, aber meine Geldbörse mit der Moantskarte kann aich auf diese Weise auch nicht rausfischen.

Der erste Schreck fährt durch meine Glieder – wo ist meine Geldbörse mit samt seinem Inhalt – wie Geld- und Monatskarte und andere diverse Karten? Auf den nächsten Rasen schmeiß ich mich auf die Knie und grase die Tasche noch einmal ab und dies mal sind auch meine Stilaugen drin.

Nichs von meiner Geldbörse zu sehen – der Sinn meiner Worte minnt gestalt an .doch es gibt immer noch was, was lichterloh brennen kann“ – ich stehe im Flammen. Zwar verbrennt der Schreck meine schlechte Laune auf der Stelle, doch in ihrer Asche steckt der Schock – wie komme ich jetzt erst mal wieder nach Hause?

Ich bin an einer Stelle ausgestiegen, die den Weg zu Fuß zurück nicht mehr möglich macht. Vor mir ist Wasser und ich komme ohne Karte nicht auf die Fähre. Hinter mir liegen mehr als 20 Km Fußweg am Waldesrand. Ist stecke in einer Sackgasse.

Mit den ersten Anruf in der Zenrale der Rostocker Straßenbahn AG will ich meiner Geldbörse auf die Spur kommen. Die Kollegin will sich mit den Busfahrer in Verbindung setzen, damit er im Bus nach meiner Geldbörse sucht. Dann rufe ich meine Bekannten an, die in der Nähe der Fähre wohnen. Aber es ist Sonntagabend und niemand kann mir helfen, denn sie sind selber unterwegs und auswärts.

Nach dem ersten Schock kommt Panik auf, wie soll ich jetzt wieder nach Hause kommen? Hier vom Ende der Welt für eine Frau, die keine Auto und kein Geld hat? Muß ich jetzt betteln gehen – jemand bitten, ob er mich auf seiner Monatskarte mit reisen läßt? Die Sackgasse wird immer enger – ich kann weder vor noch zurück und dass mehr als 20 Kilometer von zu Hause entfernt ist.

Ich versuche zum xmal Sohnemann zu erreichen, doch der hat sein Handy nicht in seiner Nähe und die Batterien meiner Handys gehen dem Ende zu. Ich kann jetzt nur noch auf Gott hoffen, der mir einen Weg wieder nach Hause zeigen kann, sonst muß ich betteln gehen oder in Schlimmsten Fall hier so lange warten, bis mein Sohn mich auslösen kann.

Dann fährt der nächste Bus vor und ich erkenne den Busfahrer, der den Bus vorher schon gefahren hatte. Ich frage ihn, ob die Zenrale ihn erreicht hätte um nach einer verloren gegangenen Geldbörse zu suchen. „Ja“ sagt er,aber ich habnichte gefunden, hab alles abgesucht“ Damit hab ich schon gerchnet, denn die Kollegin von der Zenrale hatte nicht wie versprochen zurück gerufen.

„Wo ist bloß meine Geldbörse geblieben?“ frage ich mich selbst bohrend und kann mich nur an den Blick auf die Monatskarte erinnern. Deshalb nehme ich an, dass ich die Geldböre nicht in meine Tasche, sondern neben meine Tasche gesteckt haben muß. Das erkläre ich auch dem Busfahre und bitte ihn, dass er mich für die Rücktour auch ohne Karte in seinem Bus aufnimmt. Nicht ganz spoantan aber immerhin, ich darf ohne Karte wieder in den Bus steigen, er nimmt mich wieder mit zurück, bis zu der Haltestelle, in der ich eingestiegen bin – dort bin ich zu Hause.

Unterwegs gibt er mir noch die Nummer der Sperrzentrale für Geldkarten und so erledige ich noch im fahrenden Bus die Sperrung für meine Geldkarte und es meldet sich mein Sohn, der meine zahlreichen Anrufe auf seinem Handy gesehen hatte. Während ich auf der Rückreise bin, sucht er schon mal den Weg ab, den ich gegangen war und hält Ausschau nach meine Geldbörse.

Während ich den Weg zurück gehe, klingelt mein Handy, Sohnemann ist dran: „Mudders, soll ich dich schlagen?“ Nee..lieber nicht, aber ich ahne schon was kommt. „Du hast deine Portemonaise auf den Schreibtisch liegen lassen“.

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glauben an Wahrheit

Juni 18, 2009

Ich stelle mir einfach einfach mal vor, ich bin ein junger Mensch und bin auf der Suche nach der Wahrheit, nach einer Orientierung über das, was in der Welt vorgeht und warum dies so ist, wie es ist.

Jeder Politiker meint, das das, was er sagt, absolut wahr ist und die anderen mit ihrem Standpunkt schief liegen. Oder wenn ich die Blogs verfolge, die es zu lesen gibt, viele von Professionellen geschrieben. Das sind die Standpunkte so gegensätzlich, wie es nur sein kann, so dass zumindest ein junger Mensch nicht mehr weiß, was wahr und unwahr ist.Und will er sich durch die Massen der Information durcharbeiten, ist irgendwann bald das Gehirn verstopft, weil man die Massen nicht mehr verarbeiten kann.

Ich erinnere mich, wie sehr ich als junger Mensch danach gesucht habe und dabei hab ich mich an Vorbilder orientiert. Hab sie beobachtet und verfolgt, wie sie mit ihren Worten die Welt sehen. Betrachtungen, die Konflikte geschürt haben oder in Richtung Selbstdarstellung gingen, konnte ich nicht ertragen, sie taten mir weh und ich suchte weiter, nach jemanden, der mir die Welt erklärt.

Zu meiner Jugendzeit gab es zum glück nicht die massenhaften Medienberichte, mit denen ich mich als Jugendlicher rumschlagen musste, wollte ich mir einen Überblick verschaffen. Und so war es für mich damals einfacher, durchzusteigen und zu dem zu finden, an das ich glauben konnte.

Aber heut stellt sich die Meinungswelt für die Jugendlichen fast als undurchdringlicher Urwald dar und sie können darin nur herum irren.

Woran soll ein junger heranwachsender Mensch heut glauben?

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Wunderheilung?

Juni 6, 2009

Manchmal sollte man Wunder glauben – etwas, was sich zwischen Himmel und Erde abspielt, ohne dass es erklärbar ist. Wir denken rationl und dual und schränken uns damit vielleicht in unserem Horizont ein. Wenn es um Wunder geht, dann geht es auch um da Universum, in dem wir Menschen leben und im Großen und Ganzen nicht mehr als Elektronen oder Neutronen sind.

Sohnemann hat Epilepsie und lebt deshalb gefährlich. Jeder Anfall wirft ihn plötzlich auf den Boden, ohne dass er sich schützen kann. Und es passiert in der letzten Zeit immer draußen, auf dem Weg, zum Glück nicht beim Überqueren einer Straße.

Ein paar Jahre zurück, gab es für ihn ein schockierendes Erlebnis. Damals war er grade 10 Jahre alt, als sein Vater fast vor seinen Augen starb, d.h. er war nur wenige Zentimeter von ihm entfernt. Er lag im Schlafzimmer seiner Oma und sein sterbender Vater im Zimmer nebenan. Als mein Sohn sah, wie er sich in Schmerzen wand, dachte er: „Oh, dass sieht nicht gut aus“. Doch die kindliche Natur bewahrte ihn davor, dass er an den Tod seines Vaters dachte. Sein Vater rang jedoch schon schwer mit dem Tod und niemand erkannte seine Lebensgefahr. Seine Mutter nicht und der gerufene Arzt auch nicht. So starb noch er in der Nacht in den Armen seiner Mutter, während sein Sohn im Zimmer nebenan lag und schlief.

Vielleicht hat sich ein Teil der Seele seines Vater in seinem Kopf festgehalten, denn 15 M onate später bekam mein Sohn seinen ersten epileptischen Anfall.

Heut gehen wir zu zwei Qi Gong Meisterinnen, die sich auf Informationkrankheit verstehen. Dies setzt aber das Anerkennunng voruas, dass die eigene Seele von der Seele eines Verstorbenen noch belastet sein kann. Ich denke schon, denn mein Sohn nutzt in bestimmten Situationen die selben Sätze, die er zwar nie gehört aber genau so formulierte, wie sein verstorbener Vater.