Archiv für die Kategorie ‘Betrug’

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Glück gehabt?

September 19, 2009

Diese Mail fand ich heut in meinem  Postfach oder noch anders gesagt, diese Mail dieser Art hab ich heut das erste mal geöffnet. Vor dieser hab ich wohl schon tausende gelöscht.  

Sie haben 410 .000.00  Ihr Ticket ist 321368547  (Vier Hundert Und zehntausende Euros) in der Internationalen Lotterienbeförderung gehalten auf  gewonnen  22: 08: 2009.

Bitte kontaktieren Sie Ihren Agenten für Ihre Zahlung über E-Mail:xxxxxxxxxxxx  AXA  FINANZIELL WARTET MADRID ESPAСA. HERR. REICH JOSE). Sie sind, ihm die fellowing Informationen zu versorgen:
(1) Vollständiger Name :
(2)-Adresse :
(3) mobile Telefonnummer :
(4) Alter :
(5) Beruf:
Ihres aufrichtig
Frau Alo Benito
Lotterie Büro Madrid Spanien

Ob sich tatsächlich jemand auf diese oder ähnliche Mails zurück meldet?

Kann ich mir kaum vorstellen, dass es jemand tut, oder doch?

Im TV sah ich schon öfters Berichte über eine Nigeria Connection, die schon viele Menschen auf diese Weise fangen und ausnehmen konnten.

Ich glaube, ich habe mehr Glück, wenn ich darauf wie immer nicht reagiere und mich auf mein normales Glück verlasse.

Der Jackpot hier in Deutschland ist prall gefüllt und unsere Lotteriegesellschaft ein seriöses Unternehmen, da es wenigsten mit rechten Dingen zu…

Marktplatz

 

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Glückritter oder „her mit der Knete“

März 28, 2008

Ich gebe es zu, ich hab´s auch schon mal probiert. Obwohl die Quizfrage nicht schwer war, das Flehen des Moderators

„Ruf an und sag mir die Lösung !!!!!!!!!“ oder

„Will denn keiner den Gewinn von ..zigtausend haben ???`“ oder

„Leute, gebt Gaaaas !!!!!!!!“

kaum noch auszuhalten war, ich gab dem Druck nach und rief an.

„Danke für ihren Anruf. Dieser Anruf kostet ihnen 50 Cent“ sagte eine freundlich Tonbandstimme zu mir.

„Häääh?“ hallt es in meinem Kopf. „Hääääh, es ruft doch keiner an und warum wurde ich abgewiesen?“

Währendessen feuert der Moderator weiter an:“Leute gebt Gaaas!!!!!. So schwer kann die Frage doch gar nicht sein? Warum ruft ihr denn nicht an?“

„Aber ich rufe doch an“ schreit es in mir auf, aber das wars denn auch schon. Die Motivation meiner Spielleidenschaft ist auf den Nullpunkt geschnellt.

„Dann eben nicht“. Ich lege den Spieleinsatz – 50 Cent –  unter „sinnloser Verlust“ ab und zappe mich aus dem Abzocksender aus, dessen Konzept jetzt täglich über viele andere Sender die Leute zum Zocken animiert.

Nur ab und zu zappe ich über diese Sender hinweg und wundere mich über gar nichts mehr.

Doch wenn es Nacht wird, dann stehen die Senoritas barbusig im Studio, setzen ihre blanken Busen zusätzliches Lockmittel zum zocken ein.

„Wenn ihr nicht bald anruft, dann ziehe ich mich gleich wieder an“ droht die Moderatorin, weil das Schweigen im Walde nicht aufhören will.

„Auf diese plumpe Anmache zum Zocken wird doch hoffentlich kein Dummkopf reagieren?“ denke ich mir und zappe weiter.

Doch wie der Artikel „Her mit der Knete“ beschreibt, gibt es genügend Dummköpfe, die auf die Möpse der Hübschen hereinfallen und glauben, sie können übers Fernsehen einen leichten und erfrischenden Geldregen auslösen.

Oder ein anderes Beispeil. Ein Versprechen von Mark - auf der oberen Bildhälfte eingeblendet - soll das Vertrauen in den Moderator erwecken und verstärken. „Er meint es gut mit uns und stellt mehr freie Leitungen zur Verfügung.

„Da Geld geht garantiert bei Mark raus !“ heißt die Garantie.

Von Fernsehen

Und sagt, wer kann so einen ehrlichen Blick mißtrauen und glauben, Mark säße auf dem Geld solange, bis der Zuschauer sich arm gezockt hat?

Von Fernsehen
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Manager ohne Ehrenkodex

Februar 17, 2008

läßt Die Gier der deutschen Manager ins unermeßlich steigern. Gier ist leider ganz niedere Instinkte zurückführen und davor ist auch ein Manger nicht gefeiht.

Ich denke, jeder Manager, der in Amt und Würden tritt, sollte wie ein Mediziner oder Kanzler einen Eid ablegen der über über diie Verantwortung für die Firma auch die Verantwortung für die Gesellschaft mit einbeziehen.

Das wird sicher kein allmächtiger Schutz gegen die Managergeldgier sein, doch wird es vielleicht ein wirksamer Schutz – wie ein Impfung – gegen den Managergeldgiervirus sein

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Kriegen die den Rachen nicht voll ?

Februar 17, 2008

„Der arme Mann st immer dran“ Das ist ein altes Sprichwort und ungeschriebenes Gesetz. Ob es im aktuellen undurchsichtigen Steuerskandal – bei Hans- Georg übersichtlich nachzulesen – auch wirklsam wird, steht noch in den Sternen.

Ich kann einfach nicht glauben, dass eine große Anzahl von Topverdiener ihre geistigen freien Kapazitäten – sie haben sicher dafür auch Vordenker, die ebenfalls mitverdienen – dafür einsetzen, wie sie zu noch mehr Millionen kommen.

Während eine kleine Firma, die sich tagtäglich am Abdgrund seiner eigenen Insolvenz bewegen muß und seine Steuerschuld auch dann zahlen muß, wenn die Steuerzahlung sein Unternehmen unwiderruflich in den Abgrund reißt, entwickeln Topverdiener in aller Ruhe Konzepte, wie sie ihre Milionen an den Fiskus vorbei mogeln können.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

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..mit ihrer Liebe getötet

Oktober 7, 2007

Die Bahn macht mobil und wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Forderungen der Lokführer.  9000 Arbeitsplätze gingen verloren, würden sie den Lohnforderungen nachgeben. Das kann ein Lokführer doch gar nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Seíne Forderungen vernichten Arbeitsplätze und damit die Lebensgrundlage vieler Familien. Wer sich unter diesen Bedingungen das Geld einstreichen will, ist doch selbst nicht besser, als jeder andere Halsabschneider, oder?

Auch ich könnte unter diesen Umständen meine Solidarität für die Lokführer nicht mehr aufrecht halten und würde sie  - auf einem Tablett und um Verzeihung bittend auf Knien rutschend – dem Bahnvorstand übergeben. Mein Gewissen schlägt für die Gerechtigkeit und die sehe aus den Fugen, wenn für Lohnforderungen andere Angestellte ihren Platz verlieren – 9 000 Arbeitsplätze, wie der Vorstand meldet.

Oh Mann, wie kann man nur so selbstsüchtig sein und nur an seine Lohnforderungen denken ?

Doch ein Kommentareintrag im verlinkten Bericht öffnete mir mit weinigen Worten die Augen und den Blick für eine Tatsache geschärft:

„Hans Meier meint:
07-10-2007, 16:52 Uhr
Lieber 9000 Beschäftigte weniger die sowieso noch zusätzlich von der Arge mitfinanziert werden müssen weil Sie ja so billig sind, als 9000 Scheinbeschäftigte die von Ihrem Lohn nicht leben können.
Also streikt weiter für gerechtere Löhne!!
Einen Streik ansagen mit Uhrzeit ist dasselbe als würde ich mich von Samstag bis Sonntag bei meinem Arbeitgeber krank melden.
geht dem am A… vorbei und es würde keiner bemerken.“

Recht hat Herr Meier !

Nach dieser Klarstellung kam mir plötzlich Steven King und sein Buch „Green Mile“ in den Sinn. Ein Heiler der Geschichte erkannte das Tötungsistrument eines zum Tode verurteilten, der Zwillingsschwestern von der Familie entführte. Damit keine der Beiden um Hilfe schrie sagte er beiden Mädchen abwechseld ins Ohr „Wenn du schreist, bringe ich deine Schwester um“ und weil die die Schwestern sich liebten, riefen sich nicht um Hilfe. Später tötete er beide. Der Heiler erkannte den Dreh des Täters „Er hat sie mit ihrer Liebe getötet“.

Welch unsichtbare, aber wirksame Hebel doch angesetzt werden können um zu einem Ziel zu kommen.

Ich hoffe, die Lokführer lassen sich von der Attacke des Bahnvorstandes nicht beeinflüssen und setzen ihren Arbeitskampf fort.