In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus vertrieben

Archiv für die Kategorie ‘Armut

Rückkehr der Gier

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Die “Rückkehr der Gier” war gestern Abend im Spiegel TV Magazin unteranderem auch ein Thema.

Kaum zu glauben, nachdem  die Staatshaushalte 1.6 Billionen in die Krise gesteckt habe, mit den sogenannten “Hilfspaketen” den schlimmsten Schaden der Finanzkrise abwenden wollten, sind sie wieder am Zocken und holen raus, was sie rausholen können.

Mit grinsenden Gesichtern antworteten die Zocker auf die Frage der Journalisten: “Wie können sie das mit der Finanzkrise vereinbaren?” – “Was, es gab eine Krise? Na..dann ist sie bei uns noch nicht angekommen” Ihr Gesichtsausdruck hatte etwas besoffenes, aber nicht vom Alkohol, der auch im Strömen floss. Nein, sie waren berauscht von der Geldgier und dass es jetzt so weiter gehen kann, wie bisher. Der schlimmste Schaden sei ja behoben und nun kann es weiter gehen.

Die Banken schicken das Geld der Hilfspakete nicht in die Wirtschaft – “die sei ihnen viel zu unsicher” und so setzen sie wieder auf den Finanzmarkt um ihren neu erworbenen Reichtum schnell zu mehren. “Naja, dass dabei ein paar Unternehmen zu Grunde gehen, steht auf einen anderen Blatt Papier. Notleidende Unternehmen müssen weiter auf die Kredite, die ihnen eine finanzielle Sicherheit für die Krisenzeit bieten sollte, warten oder die bekommen gleich eine Absage

Oh..oh..der Wirtschaftsnachwuchs nach Dr. Oetker und co. denkt nur ans abzocken und macht das Land in dem sie leben weiterhin wirtschaftlich platt und dafür muss der Steuerzahler am Ende noch aufkommen, denn die Staatsverschuldung, die im Jahr 2013 die "2 Billionengrenze” überschritten hat, muss ja wieder ausgeglichen werden.

Im Grunde bin ich sprachlos, warum der Staat sich so etwas bieten lässt. Das Geld der Hilfspakete hätte er gleich an die notleidenden Unternehmen weiterleiten können, dann wäre es auch dort gelandet, wo es hin sollte.

Und ich bin sprachlos, warum das Volk sich so etwas von ein paar geldgierigen Zockern bieten lässt. Es muss doch eine Möglichkeit gegen, die diese Menschen zu kontrollieren, oder doch nicht ?

Geschrieben von nordstrahl

Oktober 26, 2009 um 11:12

Glück gehabt?

mit 2 Kommentaren

Diese Mail fand ich heut in meinem  Postfach oder noch anders gesagt, diese Mail dieser Art hab ich heut das erste mal geöffnet. Vor dieser hab ich wohl schon tausende gelöscht.  

Sie haben 410 .000.00  Ihr Ticket ist 321368547  (Vier Hundert Und zehntausende Euros) in der Internationalen Lotterienbeförderung gehalten auf  gewonnen  22: 08: 2009.

Bitte kontaktieren Sie Ihren Agenten für Ihre Zahlung über E-Mail:xxxxxxxxxxxx  AXA  FINANZIELL WARTET MADRID ESPAСA. HERR. REICH JOSE). Sie sind, ihm die fellowing Informationen zu versorgen:
(1) Vollständiger Name :
(2)-Adresse :
(3) mobile Telefonnummer :
(4) Alter :
(5) Beruf:
Ihres aufrichtig
Frau Alo Benito
Lotterie Büro Madrid Spanien

Ob sich tatsächlich jemand auf diese oder ähnliche Mails zurück meldet?

Kann ich mir kaum vorstellen, dass es jemand tut, oder doch?

Im TV sah ich schon öfters Berichte über eine Nigeria Connection, die schon viele Menschen auf diese Weise fangen und ausnehmen konnten.

Ich glaube, ich habe mehr Glück, wenn ich darauf wie immer nicht reagiere und mich auf mein normales Glück verlasse.

Der Jackpot hier in Deutschland ist prall gefüllt und unsere Lotteriegesellschaft ein seriöses Unternehmen, da es wenigsten mit rechten Dingen zu…

Marktplatz

 

Geschrieben von nordstrahl

September 19, 2009 um 10:54

Veröffentlicht in Abzocke, Alltag, Armut, Betrug, Drama, Rostock, Zweifel

sittlich auf niedrigster Stufe

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Was ist mit einigen unserer Jugend los?

Was macht sie zu solch brutalen Monstern?

Die letzten Nachrichten über ihr brutales Handeln erschreckt mich wieder zu tiefst. Der Staatsanwalt bezeichnet hier Handeln “sittlich auf niedrigster Stufe.” Besser hätte man es nicht ausdrücken können.

Nach dieser Tat kommt nun Leid über 3 Familien. Die Familie des getöteten 50zig jährigen Mannes und die Familien der Täter.

Ich finde, dass die Gewalttaten der Jungendlichen zu nehmen und das lässt sich auch auf ausgestaute Aggressionen zurück führen.

Ich versuche mich zu erinnern, ob es in meiner Jugend zu derartigen Gewalttaten kam. Aber aus den klassischen Prügeleien, die meist mit blauen Auge endeten, kann ich mich an nichts wirklich schlimmes erinnern.

Dann versuche ich mich an die Jungendjahre meiner Kinder zu erinnern, aber da gab es auch kaum schlimme Gewalttaten. Was mir aber auffiel, war, dass diese Generation nicht mehr so viel Mitgefühl hatte, wie wir ich ihn meiner Jungend. Als jemand aus der Klasse meines Sohnes wegen eines tödlichen Unfalls eine Mitschülerin nicht mehr zum Unterricht erschien, sah ich bei meinem Sohn weder Schock noch erschrecken. Ein lapidares“Pech gehabt” war die einzige Reaktion auf das erschütternde Ereignis, dass seine Mitschülerin tödlich traf. Von Mitgefühl war keine Spur und ich erkannte eine Veränderung zu meinem teilnehmenden Emotionen.

Die Generation meiner Kinder hatten schon einen anderen Bezug zum Leid der Anderen als ich in meiner Kindheit.

Aber jetzt sieht es wieder anders aus. Was läuft in unserer Gesellschaft nicht richtig?

P1010574

 

Geschrieben von nordstrahl

September 13, 2009 um 1:41

alte Seemannsromantik

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Das ehrenwerte alte Haus, war in seiner Hochzeit alles andere ein ehrenwertes Haus.

Das war ein internationaler Klub der Seeleute und war bei den Mädchen unserer Stadt sehr begehrt. Dort konnten die Seemänner übernachten, die im Rostocker Hafen anlegten. Das war noch die Zeit, als die Seeleute noch nicht so sehr unter Zeitdruck standen und bei ihrem Landgang mehr Zeit hatten, als die Seeleute heute.

Die Seeleute hatten in der DDR-Zeit einen hohen Beliebtheitsgrad, denn sie hatten sie Welt gesehen und sie hatten sie harte Währung in der Tasche. Damit konnten sie fast jeden anderen Mann aus dem Feld schlagen, die sich um das Mädchen seiner Begierde bemühten.

Die harte Währung, so nannten man die sogenannten Devisen, mit denen man in den Intershops Westprodukte einkaufen kann. Alles Sachen in der Konsumwelt, von denen wir heut umgeben sind. Doch wie es so ist, alles, was für den Menschen in weiter Ferne liegt und fast unerreichbar erscheint, bekommt einen ganz hohen Stellenwert in seiner Gunst. 

Heut steht der Internationale Klub der Seeleute leer und das schon seit fast 20 Jahren. Die Welt hat sich inzwischem um 180° gedreht.

Damals gab es kaum Autos auf der Straße, doch im Klub war Leben.

Heut gibt es mehr als genug Autos auf der Straße, doch der Klub ist verwaist.

 

Geschrieben von nordstrahl

Juli 24, 2008 um 10:18

Wegen Streik der GDL…

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Von Stillleben

Ich weiß nicht warum – aber irgendwie erlebe ich den Streik als inneren Vorbeimarsch. Als Bahnfahrer erlebte ich die Veränderung der letzten Jahre der Bahn AG nicht unkritisch und fand, dass der Mensch sagar als Fahrgast schon unwichtig wurde.

Endlich zeigen die Lokfahrer, dass ein Unternehmen nur so gut funktionieren kann, wie er denWert seiner Mitarbeiter schätzt. Und die Lokfahrer zeigen dem Unternehmen, dass es ohne sie sich nichts mehr bewegt. Ich hoffe, der Vorstand und die dahinter stehenden Aktionäre erkennen die Grenzwerte der Arbeitsnehmers an.

Der große Streik – der größte, wie man sagt, der letzten 40 Jahre –  hat in meinen Augen auch eine Sigamlwirkung für andere große Unternehmen, dei denen der Arbeitnehmer auch nur noch die Größenordnung eines kleinen “Funktionselementes“ hat, dass, wenn es aufgerieben ist, sich seiner einfach entledigt und ein neues funktionierendes „Element“ einzusetzen.

Von Stillleben

Der Mensch ist eben durch nichts zu ersetzen….

Geschrieben von nordstrahl

November 16, 2007 um 11:20