Archiv für die Kategorie ‘Action’
Kletterpartie im toten Holz
Wenn Bäume alt und brüchig werden, entfaltet sich nach ihrem Leben noch einmal ein Eigenleben. Nicht nur die Käfer und Insekten können sich in seinem Inneren tummeln, auch der Mensch erobert sich gern so ein verknorrtes Objekt.
Obwohl ich in einer sogenannten Plattenbausiedlung lebe, gibt es in meinem Umfeld zahlreiche grüne Oasen und jede Oase für sich hat seine eigene Idylle. Neben den Spielplatzen für KLein und Groß hat auch die Natur etwas für´s Auge zu bieten.
eine alte Weide auf der Wiese – sie hat ihre grünen Zeiten schon weit hinter sich gelassen und was von ihr bleibt regt die Fantasie an
Dieser Baum – eine Weidenstumpf – scheint von einem Blitz gespalten, denn seine Innereien sind verkokelt.
Ein schillernder Besucher hatte schon seinen Platz an der Sonne eingenommen und war von der Kamera unbeeindruckt.
Was so eine kleine Fliege kann, kann ich auch. Zum Glück war meine Tochter dabei und so konnte ich meine Hohlbaumbesteigung fotografisch festhalten.
So eroberte ich den hohlen Baum im Sturm. Vorbei an Käfern und Kellerasseln schob ich meine Zehen.
So eine Weide ist zum Glück keine Himmelsleiter und so kann ich mir einen Blick in die Kamera schon mal leisten.
einmal kurz lächeln und einmal posen
Das Rumhangeln im Baumstumpf war im Gegensatz zum Posen ein einfacher Akt. Jetzt weiß ich, was die Heidis Models leisten müssen.
so oder so?
egal – Bauch rein und Brust raus kann nie falsch sein – doch wohin mit dem Beinen, den Füßen, den Armen und den Händen?
Vielleicht sollte ich mal auf der anderen Hälfte posen und ich steige um. Wann hab ich schon mal einen Fotografen dabei?
Hier mach ich nicht die Vase, sondern den Baum aus dem Yoga.
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Ja, das war ein kleiner bildhafte Bericht vom Spaziergang mit meiner Tochter und einer kleinen Kletterpartie als Einlage heut vormittag.
Bestimmungsrechte
Machmal gibt es Krisenherde, von deren Existenz ich erst weiß, wenn es scheppert, so wie jetzt zwischen China und Tibet. Warum die chinesische Regierung z.B. im letzten Sommer sauer war, als Angela Merkel Dalai Lama in Deutschland empfing, konnte da schon nicht verstehen und schon gar nicht nachvollziehen. Und wenn ich ehrlich bin, weiß ich immer noch nicht genau, worin der wahre Konflikt zwischen diesen beiden Nationen liegt. Doch gebe ich auch zu, dass ich den Chinesen – im Bereich der Politik – nicht so richtig über den Weg traue. Wenn ich an die Kulturrevolution des Landes denke und das, was es den Menschen des Landes brachte. Leid, unendliches Leid, das kaum an eine Familie vorbei ging.
Heut erhielt ich eine Mail von meiner Yogaschule mit einem Link, der zu einer wunderschönen tibetischen Musik führt und zu einer Unterschriftenaktion, die den weltweiten Protest auch virtuell möglich macht.
Osternachschlag
Nachdem ich die faulen Eier von gestern alle verdaut habe – was wäre ein Leben ohne Sorgen? – gelangen mir noch ein paar Fotos über meine Balkonbrüstung, die die aktuelle Tagestimmung für den Ostermontag widerspiegeln.
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| Von Ostern 2008 |
Irgendwie trostlos sieht der Hof aus. Das Tageslicht trägt zur trostlosen Stimmung mit bei. Doch auch das schlimmste und düsterste Wetter macht mir zum Glück nichts aus. Schlägt mir weder auf den Magen noch auf´s Gemüt. Deshalb hab ich mir heut auch wieder die richtigen Schoko-Ostereier schmecken lassen.
Sohnimann war wieder auf der Piste – bis heut morgen um 6.00 Uhr – hat diesmal aber zur Sicherheit sein Handy zu Haus gelassen. Falls ich die Jungs treffe, die meinen Sohn in der vorletzten Nacht überfallen haben und sein Handy „abgezogen“ haben, mache ich sie fertig. Auf einen wütenden Angriff einer kleinen Frau (1,54m) sind sie sicher nicht vorbereitet.
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| Von Ostern 2008 |
Hier hab ich noch ein paar Schneeflocken eingefangen.
Man gönnt sich ja sonst nix – und versäuft nicht alles
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Makroreise
Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal so richtig auf eine Reise gegangen bin. All die Reisen die ich in den letzten Jahren und Monaten machte, waren eher Zweckreisen. Ich trat die Reise eben nicht der Reise willen hat.
Doch getreu dem Motto „Jedem Nachteil steht ein Vorteil gegenüber“ erlebe und genieße ich jeden Außerhausweg – und sei es nur zum Einkaufen – als individulle Makroreise. Also schnell mal vor die Tür um schnell wieder zurück an den heimischen Herg
. Doch auch von noch so einen kleinen Makroreise bringe ich oft ein paar bildhafte Eindrücke mit, die ich mit meiner DigiCam nach Haus bringe.
Da fand ich heut den noch jungen Straßenbaum sehenswert, in dessen Krone ganz oben sich eine Einkaufstüte verfangen hatte und nun wie ein Windbeutel die Windrichtung anzeigt.
| Von Stillleben |
Als nächstes – gleich um die nächste Straßenecke sozusagen – stoße ich auf die letzten sterblichen Überreste der Schule „Astrid Lindgren„, die schon seit Tagen in Einzelstücken aus meinem Wohngebiet entfernt wird.
| Von Abriß |
Dann endlich komme ich in eine gemütlichere Gegend, deren Häuser von seinen Vermietern ein Outfit verpaßt bekamen, das perfekt in die Osterzeit paßt. Zumindest erinnerte mich die Farbzusammenstellung an die vielen Osterecken in Warenhäusern und Drogieren.
| Von Rostock |
Und dann, gleich dahinter oder besser gesagt, rechts daneben steht ein Zierstrauch, der alles an sich trägt. Die Früchte vom letzten Jahr und die geöffneten Knospen von diesen Jahre. Alt und Neu – friedlich beieinander – das war für mich ein Knipser für meine Kamera wert.
| Von Natur |
Was im Sommer das Laub versteckt, kann ich vom Winter bis in´s späte Frühjahr sehen, wenn ich meine Blick nicht an den Boden hefte, sondern auch über den Horizont schweifen lasse. Dabei entdeckte ich eín altes Vogelnest. noch unbewohnt aber doch bewohnbar, das in aller Ruhe und im Mitten einer Baumkrone und einer Einkaufszone auf seine neuen Mieter wartet.
| Von Natur |
Das war eine kleine Nachlese von meiner kleinen Makroreise – die in Wahrheit nur mein Weg von der Wohnungstür zum Supermarkt und zurück war. Das oben genannte Zitat von W. Clement Stone paßte vorzüglich zu meinem Eintrag. Es lag als abgerissenen Kalenderblatt von gestern noch auf meinen Tisch.
Manager ohne Ehrenkodex
läßt Die Gier der deutschen Manager ins unermeßlich steigern. Gier ist leider ganz niedere Instinkte zurückführen und davor ist auch ein Manger nicht gefeiht.
Ich denke, jeder Manager, der in Amt und Würden tritt, sollte wie ein Mediziner oder Kanzler einen Eid ablegen der über über diie Verantwortung für die Firma auch die Verantwortung für die Gesellschaft mit einbeziehen.
Das wird sicher kein allmächtiger Schutz gegen die Managergeldgier sein, doch wird es vielleicht ein wirksamer Schutz – wie ein Impfung – gegen den Managergeldgiervirus sein

