
sind denn einige blind?
Juni 23, 2009Gestern blieb ich im NDR-Fernsehen hängen und sah das „Kulturjpournal“. Dort wurde unter anderen Themen auch über den Rechtsextremismus in Deutschland und Mecklenburg Mecklenburg Vorpommern berichtet. Erschreckend war einmal für mich, dass sich überhaupt so viele Menschen – jetzt auch Mädchen und Frauen – diesem anschließen und dass sie sich jetzt linke Parolen zu Nutze machen, um weitere Menschen anzuziehen. Und das in einem Land, im dem die Bildung sehr hoch ist und jeder aus dem Geschichtsunterricht weiß, welch Leid diese Ideologie über die Menschen brachte.
Ein selbstherrlichen Redner – er ist der Vorsitzende in Meck-Pom der rechtsextremen Partrei – bedient sich der Retorik von Adolf Hitler, um seine Zuhörerschaft demagogisch zu beeinflussen.
Die Anpassung der Rechten an linke Parolen macht die Unterscheidung schwieriger. Auch ihr Kleidungsimage haben sie geändert. Weg bin dem Springerstiefeln hin zum Schlabberlook mit smraten Turnschuhen.
Ich hoffe, dass viele diese Mogelpackung durchschauen und sich von ihre nicht linken lassen.
Bildung hin oder her. Ich glaube, dass sich viele Menschen nach möglichst einfachen Lösungen oder Konzepten sehnen, damit es wieder bergauf geht oder damit man einfach nur die Wirtschaft versteht. Und genau diesen Bedarf nach einfachen „Lösungen“ bedienen die Rechten (aber auch gerne die Linken) nahezu perfekt. Das nennt man dann – wie Du geschrieben hast – Demagogie.
Wenn ich mir aber die verganene Europawahl so ansehe und mir die Eergebnisse anschaue, bin ich für Deutschland sehr optimistisch, dass die Braunis hier keine größere Chance haben.
Gruß
Thearcadier
Hallo Thea,
ich hoffe, dass sie sich nicht halten können und die geblendeten Menschen sie bald durchschauen.
Ich hoffe uch, dass die Wirtschaft sich wieder auf lauffähige Füße stellen kann und alle gelich gut ernähren kann. Das wird noch ein langer Weg, aber immerhin – eine Perspektive.
Ich hab für mich erkannt, dass ich mir persönlich erst mal eine Perspektive schaffen muß, damit ich auch in schwierigen Zeiten meinen Optimismus nicht verliere. Denn ich glaube, kein Generation hatte es leicht und eichfach und jede Genration stand vor gesellschaftlichen Problemen.
Klar sehne ich mich nach einfacheren Zeiten zurück – aber damals war die Zeit für mich im Grund ja auch nicht einfach. Nur scheint sie im Rückblick einfach, weil ich einen Lösungsweg bereits gegangen bin.
Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende
Gruß Nordstrahl