um den ersten Platz und wollen ihre einmalige Chance nutzen, die Pro 7 bzw. Heidi Klump ihnen bieten. Jeder von ihnen will Germany next Topmodel werden. Und das alles vor laufender Kamera, Seelenstrip mit inbegriffen. Die Zuschauer wollen Kampf und Gefühle sehen und diese Castingshows bieten beides.
Bis auf die Spitzenkandidatin zahlt sich der körperliche und seelische Einsatz vor laufender Kamera dann ja auch aus und man kann sie auf den Laufstegen der Welt und Werbeplakaten der Weltfirmen sehen. Doch die anderen machen lange Nase und warten auf ihre nächste Chance.
Doch wer in die Auswahlmühle einsteigen will, muß schon vor seiner Karriere Verträge unterschreiben, an denen andere gut mitverdienen. 40 % ihrer Gagen – so heißt es - müssen die Mädchen im ersten Jahr abgeben. Davon gehen 20 % an Pro 7 und 20 % an die Agentur. Doch stellte sich heraus, dass die Agentur zu 100 % Pro 7 gehört. Damit ist doppelgemoppelt, dopppelt verdient. Man nennt das marktübliche Provisionen.
Beim Zappen sah ich heut auch die amerikansiche Version. Die Mädels waren fast alle durchgehend Hungerhacken und die weibliche Jury waren fast alle hagere Tussen, dessen natürlicher Charme schon lange auf der langen Laufstrecke geblieben ist. Wenn das das Ziel aller Jungmädchen-Wünsche ist, dann gute Nacht Marie.
