Februar 22, 2008
Bevor die Teilnehmer kommen, bereite ich mich nicht nur mental auf den Yogaunterricht vor. Nein, ich schnappe mir auch mal ein Yogabuch und suche es nach neuen Übungen ab, die ein bißchen Abwechslung in die Stunde brinben. Nicht ist im Yoga schlimmer als eine Routine, in der man seine Achstsamkeit auf sich selbst aus dem Auge verliert. Nach der 5. Wiederholung fängt der Geist an, seine eigene Wege zu gehen und man fällt wieder in seine gewohnten Verrenkungen zurück, so wie ich grade.
Nach dem Studium hab ich noch etwas Zeit und nutze sie, um mich in der Sporthalle zu entspannen. Bis die ersten Teilnehmerinnen - selten verirrt sich ein Mann in meinen Unterricht - entreffen, übe ich schon an den Lotossitz.
Ich sitze, jetzt nicht mehr ganz so kopflos aber immerhin - es wird. Ein bißchen starr der Blick, aber dafür bin ich fest mit der Bodenmatte verankert.