Weblog-Archiv für 1. Februar 2008

h1

Welch Übergang für Haus und Hof ?

Februar 1, 2008

Meine Reikimeisterin sagte mir, dass das Leben für den leichter wird, wer den Übergang von einem Zustand in den anderen gut meistert. Dass heißt, ohne Festhalten an Dingen oder Gefühlslagen oder „Zuständen“ den Lauf der Dinge auch wirklich seinen Lauf lassen.

Ich befinde mich gegenwärtigen in einem Auf und Nieder zwischen meinen Gefühlslagen. Auf der einen Seite die schmerzvolle Trauer und auf der anderen Seite der Lauf der Dinge. Ich bewege mich gegenwärtig zwischen diesen beiden Welten. Im praktischen Sinne zeigt sich dies im stetigen Umräumen meiner Wohnung, bzw. im stetign Umbau meines Layouts hier im Blog.

Um auch hier im Blog thematischen einen Übergang zu finden, suchte ich in den letzten Tagen nach einen Thema, dass mich und meine Leser wieder mit dem Leben verbindet, ohne dass für mich mein Vater aus meinem täglichen Gedanken an ihn entschwindet.

Doch er hat uns drei Kinder noch eine Aufgabe hinterlassen, der wir in den nächsten Wochen eine Richtung geben müssen. Das Schicksal von Haus und Hof mitten auf der Insel Rügen – vom Vater erbaut und über die Jahre gestaltet, sein Lebenwerk sozusagen – liegt nun in den Händen seiner 3 Kinder. Während – jeder aus verschiedenen Beweggründen – meine Geschwister dieses Anwesen lieber verkaufen möchten, hänge ich am Anwesen fest.. Schon der Gedanke am Verkauf reißt ein kleines dumpfes Loch in meinem Herzen, füllt die Tränensack bis zum überlaufen an.

Nun bin ich mir nicht darüber im Klaren, ob ich an etwas festhalte, was ich loslassen sollte?

Doch was hält mich an diesem, unseren Elterhaus fest?

Sind es die Erinnerung an die Leichtigkeit der Kinder- und Jugendjahre?

Oder ist das der Respekt vor dem Lebenswerk meiner Eltern, meines Vaters?