In der Regel liegen sie im Klinsch. Ihre Meinungen und Auffassungen ihrer unterschiedlichen Strömungen prallen aufeinander und werden öffendlich ausdiskutiert. Einer unterstellt dem anderen einen Denkfehler in seiner Auffassung und kann oder will die Gedankengänge des anderen nicht verstehen. Wir, die Bürger stehen am Rande und können nur hoffen, dass sie sich einigen.

Aber in einer Sache sind sie - die Politiker-  sich einig - die Kinder unseren Landes müssen besser geschützt werden. Ins Grundgesetz soll es verankert werden und das möglichst schnell. Nach dem Hungertod der kleine Lea Sophie soll sich nun endlich etwas ändern. Am weitesten faß es Gregor Gysi: “Kinderrechte gehören ins Grundgesetz, damit niemand ungestraft den Kindern die Zukunft nehmen kann. Weder durch Vernachlässigung und Gewalt in Familien noch durch Hartz-IV-Armut in der Gesellschaft.” Er bezieht auch die Gesellschaft in die Haftung mit ein.

Seit es immer und immer wieder vorkommt, dass Kinder in den Familien zu Tode kommen, stelle ich mir die Frage. “Was hat sich in unserer fortgeschrittenen Gesellschaft geändert, dass für Kinder solch bedrohliche Lebensituationen entstehen. Das Kinder mitunter in den eigenen Familien - ich denen sie naturgemäß Schutz und Geborgenheit finden sollten, Qualen mit z.T. tödlichen Folgen erleiden müssen? Qualen, über die man gar nicht zu Ende denken kann, ohne dass einem der eisige Schauer über den Rücken läuft?

Was hat sich nur in unserer Welt, unserer Gesellschaft geändert ?