Archiv für Oktober 2007

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Jodeldiplom – „Hollerie du Dödel du….“

Oktober 30, 2007

http://www.netzeitung.deZum Glück hat Evelyn nach ihrem Tod für uns Zuschauern ein Nachlaß zurück gelassen, woran sich noch Generationen erbauen können, wie unter anderem der Sketch vom „Jodeldiplom“ für die Frau, die endlich mal was eigenes haben will.

Evelyn sitzt in der Klasse mit anderen Teilnehmern und übt den Wortlaut einer Jodelzeile. Nach vielen Versperchern der anderen Teilnehmer ist Evelyn dran und darf ihren Jodeltext aufsagen. Konzentriert und mit ernsten Gesicht steht Evelyn neben ihrer Schulbank und beginnt mit ihrer Textzeile: „Hollerie du Dödel du…“ bis dahin hat sie es schon mal geschafft, da korregiert sie ihr Lehrer aus dem Hintergrund „…Du Dödel di…“ Evelyn setzt die Textzeile fort mit „Holdrio di du di da…“ und beginnt von neuem mit ihrer Textzeile „Hollerie du Dödel di..“ doch stolpert sie über das „Holdrio…“ und beginnt wieder von vorn „Hollerie du Dödel du…“. „di …Dödel di“ verbessert ihre Lehrer noch einmal.

Bevor Evelyn ihre Textzeile Fehlerfrei aufsagen kann, hab ich mich schon mit Tränen in den Augen vor Lachen auf meine Chouch geworfen. Doch waren das nicht nur Freudentränen, sondern auch Tränen meiner Trauer darüber, dass Evelyn Hamann uns so füh und plötzlich verlassen mußte.

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eine schwere Reifeprüfung

Oktober 26, 2007

„15 Jahre wollen wir haben“sagte der Staatsanwalt leidenschaftlich und klopfte bei jedem Wort seine Faust auf den Tisch, als er für die Kamera sein Verlangen nach Bestrafung deutlich machte.  Zwischen seinen Augenbrauen war die Falte auf der Stirn so tief, wie der Graben zwischen den Welten, in denen sich das Drama seit Ostern abspielt. „Das wird ein harter Tobak für den 17jährigen Marco“ sagte mir bei dem Anblick des Staatsanwaltes mein Bauchgefühl und mein Unbehaben schläg sich auf die Seite einer bösen Vorahnung. „Den jugerndlichen Hilflosen werden sie so schnell nicht wieder rausrücken. Wenn sie ihn schon mal im Schwitzkasten haben, dann soll er solange wie möglich darin bleiben“

Alles was mit Recht und Gesetz zu tun hat, sollte ohne Emotionen angepackt werden, doch dem Staatsanwalt stand die Leidenschaft zur Klage auf 15 Jahre für Marco auf der Stirn geschrieben. Und nicht nur das war es, was bei mir Unbehagen auslöste. Es war das Mädchen, dass dem Marco zu nahe getreten ist. Da stimmt etwas nicht, geht nicht mit rechten Dingen zu. Ich kann es nicht beschreiben, aber etwas läuft an der Klage gegen Marco nicht rund. Das Mädchen versteckt ihre zu früh herangereifte Fleischeslust hinter der kirchlichen Moral. Von der Mutter (vor)geschobent und gestärkt, vom Bruder begleitet zieht das Mädchen in den Schlacht gegen den eigenen Werteverfall ihrer aufgesetzten Moral. „Was nicht sein darf, kann nicht sein“ so funktioniert die perfekte Verdrängung, die das eigene Vergehen auf den trüben undurchsichtigen Grund der Lebenslügen absinkt läßt.

Heut wurde wieder einmal vertagt. Und wieder gab es einen “triftigen“ Grund, den 17jährigen für weitere 4 Wochen in Unterssuchtungshaft zu halten. Das Verlangen nach Genugtuung der Familie des Mädchens kennt kein Ende. Doch von Gläubigen erwarte ich eine andere Einstellung zum Leben. Der Papst hat es ihnen vor ein paar Jahren vorgemacht. Er hat seinem Attentäter die Sünde vergeben. Doch die Mutter des Mädchens ist nicht einmal bereit, mit den Eltern von Marco auch nur ein paar Worte zu wechseln oder in ihre verängstigten Augen zu schauen. Warum ?  

Für Marco begann die schwerste Reifeprüfung seines Lebens aus dem Stand, sozusagen von Null auf Hundert und ich hoffe für ihn, dass sein Naturell diesen harten Tobac verkraftet und er den Weg ins normale Leben zurück finden kann.

Doch niemand weiß, wielange die undurchsichtige Hinhaltetaktik Marco noch in türkischer Untersuchungshaft hält.

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Der Brunnen der Lebensfreude

Oktober 20, 2007

erregte damals – Anfang der 80iger Jahre – eine Menge Aufsehen. Aus dem Reihen der Prüden und Menschen mit einer doppelten Moral gab es einen Aufschrei in meiner Stadt. „Oh mein Goooott, das ist ja ein Pornobrunnen“ wurde dem Brunnen nachgesagt. Die Darstellung der Lebensfreude ging dann vielen doch zu weit. So hatte man sich die Lebensfreude doch nicht vorgestellt.

Von Rostock

Doch bald gewöhnte sich auch der prüdeste Brüger meiner Stadt an den Anblick der puren Lebensfreude, der eine gelungene Komposition aus Plastiken und Wasserfontänen. Besonders bei Kindern ist das Durchlaufen unter den Wasserstrahlen sehr beliebt. Und so wird der Brunnen an besonder heißen Tagen zu einer Badeoase für Kinder und für jeden Fotografen ein Augenweide für seine Fotolinse.

Von Lichtspiel

Für dieses Jahr haben sich die Wasserfontänen zurück gezogen und werden erst wieder im nächsten Jahr der Badespaß für die Kinder und das Zielobjekt vieler Fotografen sein.

Von Rostock
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Bildersprache

Oktober 19, 2007

Die Zeit ist momentan knapp und so reicht sie zum bloggen auch nur bedingt. Deshalb werden meine Einträge in den nächsten Tagen sich mehr auf Bildersprache reduzieren.

Der Neue Markt bei Tag Von Rostock

Wenn ich spät am Abend von meiner Yogastunde heim fahre, muß ich noch 15 Minuten auf meine Straßenbahn warten. Dann gehört der Alte Markt meiner Stadt mir und ich genieße den Platz in seinem nächtlichen Lichtspiel.

Cafe bei Nacht   Von Rostock

Rathaus bei Nacht – Von Rostock

Neuer Markt bei Nacht – Von Rostock

Neuer Markt bei Nacht – Von Rostock
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Blog – Action – Day – Umwelt und unsere begrenzte Wahrnehmung

Oktober 14, 2007

Die Ehrung für Al Gore mit dem Friedensnobelpreis macht deutlich, was ein weltweites und übergreifendes Thema aller Nationen und Religionen ist – der Klimaschutz.
Vor Jahren ging es nur um Umweltschutz, doch jetzt mußten wir erkennen, dass das Umwelt und Klima eng miteinander verbunden sind. Eine Verschmutzung der Umwelt zieht eine Veränderung des Klimas nach sich.

„Es vergehen Jahre, bis der Mensch in seiner Entwicklung so weit ist, zu begreifen, dass Dinge nicht aufhören zu existieren, nur weil wir sie nicht mehr sehen. Aber ganz scheint diese objektivbezogene Erinnerungsfähigkeit nie Einzug in unserer Realität zu halten. Wir sind zwar nicht so leicht hinters Licht zu führeb, wie Kinder, die dem Zauberkünstelr glauben, dass er das Kaninchen tatsächlich „verschwinden“ läßt, aber wie neigen immer noch dazu, Dinge, die sich unserer Wahrnehmung entziehen,als nicht existent zu betrachten. Wenn die Müllabfuhr unsere Abfalltonnen leert oder wenn wir die Spülung der Toilette betätitgen, verschwinden Müll und Fäkalien unseren Augen, und verschwenden nie wieder einen Gedanken daran“
Auszug aus „Wie der Erde die Luft ausgeht“ von John e. Brandenburg u. Monica Paxon

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