“Gerade weil wir alle in einem Boot sitzen,  sollten wir heilfroh darüber sein,  dass nicht alle auf unserer Seite stehen.”

Ein logisches Zitat - ich fand es bei Gedankengut und paßt, so finde ich zu dem, worüber ich heut schreiben möchte.
Sie - das ist eine Frau - attraktiv und schön, die sich nicht scheut, ihre Weiblichkeit auch mit in die Reihen ihrer Partei zu nehmen.

Doch in einer konservativen Partei, wie die CSU, bringt das die Luft zum viberieren. Die alten Herren der CSU reagieren erregt und die Frauen der eigenen Reigen eifersüchtig und verlassen den Saal, wenn Frau Pauli etwas von Feinfühligkeit ihrer Partei vom Rednerpult des CSU-Parteitages.

Man spricht vom Schmarren, den man sich nicht anhören will. Und man empfiehlt ihr einen Psychater. Eine Frau, die sich dem Gruppenzwang einer Partei partou nicht unterordnen will und man dreht ihr am Ende einfach das Mikro ab, so dass sie niemand mehr verstehen kann.

Ja…was soll man das sagen - ein Armutszeugnis einer Partei.

Nachdem sie Frau Pauli mit 1000 Mann Verstärkung erfolgreich ins aus gedrängt haben, fallen sie sich glücklich in die Arme, posieren für die Blitzlichter der Medien als drei graue siegreiche Emminenzen, die noch einmal das Ruder in die Hand bekamen, um es weiter in alten Trott laufen zu lassen. Und das nicht ohne bitteren Nachgeschmack, denn schon beim Start in die nächste Periode heißt es “Edwin Huber - Zu alt für einen Neuanfang“.

So kann ein Sieg auch gleichbedeutend sein ”Für immer verloren”.

Und für immer verloren hat die CSU Frau Pauli.

Der gestrige Parteitag war für mich nichts anderes als ein Scheidungsszenario von einer unbequemen Frau. Im Schulterschluß überwanden sie eine Frau, deren Worte sie nicht mehr folgen konnten und wollten. Sich an neue Gedankengänge heranzuwagen scheint eine Überforderung der Konservativen zu sein.