September 26, 2007
sieht das finanzielle Leben der Familien besser aus als in Deutschland. Die niedrigsten Nettolöhne seit 20 Jahren, so die Schlagzeile der Bildzeitung.
Und da muß ich keine Tiefenkontrolle der statistischen Aussage machen, das erlebte ich in den letzten Jahren schon in meinem unmittelbaren Umfeld. Eine neuer Begriff für einen Beruf - daraus läßt sich eine neue Definition die selbe Arbeit eine nieder gestufteTätigkeit ableiten und die wiederum zieht eine neue - niedrigere Gehaltsstufe nach sich.
Aus dem eben genannten Beispiel zog für eine Bekannte einen Gehältskürzung von 400 € nach sich.
Ein anderes Beispiel aus einem Fernsehbericht. “Gehaltserhöhungen sind nur möglich, wenn sie auf Zuschläge für WE oder Spät- oder Nachtschicht verzichten”. Un da gibt es die unermüdlichen und fleißigen Ganztagsarbeiter, die für Gehälter arbeiten, die unter dem Hartz IV -Niveau liegen.
Na, dass finde ich ja ganz toll. Wer sitzt denn da bloß am Ruder?
Je mehr die Wirtschaftler studieren und je weiter sie vom einfachen Leben entfernt sind, je mehr Stuss kommt dabei raus.
Wenn das alles nicht so traurig und für viele fleißige Menschen so tragisch wäre, müßte man laut lachen.
Der europäische Vergleich zeigt, wie stark in den anderen Ländern die Löhne - trotz Preissteigerung - steigen. In Irland um 11,8 Prozent, in Großbritannien um 9,8 Prozent, in Schweden um 8,7 Prozent, in Frankreich um fünf Prozent und im wirtschaftlich relativ schwachen Italien um 2,8 Prozent. Deutschland ist das einzige Land, wo die Löhne sinken, im Durchschnitt um 2,7 Prozent.
Zitat Umschau MDR
September 27, 2007 at 9:23 Uhr vormittags
Ich habe gerade nach ca. 5 JAhren Durststrecke ein Gehaltserhöhung von 2,4 % bekommen! Das ist lächerlich, wenn man bedenkt, wie sehr die Kosten in den letzten Jahren gestiegen sind. Ich fühle mich sehr ungerecht behandelt, aber man ist ja schon froh, wenn überhaupt was passiert
September 28, 2007 at 8:47 Uhr vormittags
Hallo Bea,
kluge Wirtschaftler sollen gesagt und empfohlen haben, Lohnzurückhaltung kurbelt die Wirtschaft wieder an. Ich bin kein Wirtschaftler, aber als Leie konnte ich es mir nicht vorstellen, das das klappen soll. Denn wenn die Teuerungswelle steigt, die Löhne nicht nur stagnieren, sonden sich senken, kann der Konsum sich nicht steigern.
Der Mensch hat ein höhes Sicherheitsbedürfnis und Angst vor der Armut ist größer, als der Konsumzwang.
Ich denke, heut nutzen viele Großen die Gunst der Stunde und nutzen die Lämmerstimmung des Bürgers und erhöhen Preise der Rendite wegen ungerechtfertigt. Mit “Naja - es wird eben alles teuer” beugt sich der kleine Mann und steckt Lohnkürzungen und Preiserhöhungen ein.
Wer den Mut hat und es sich leisten kann, wandert aus und verdient sich seine Brötchen in Schweden o. Dänemarkt.
Wegen der Abwanderungswelle der deutschen Fachkräfte wird jetzt schon lauthals Alarm geschlagen - aber die haben leider das Land schon verlassen.
Irgendwie stellt der Deutsche immer wieder selbst ein Bein.
Aber mal abwarten, was weiter passiert..
Dir noch einen schönen Tag
Gruß Nordstrahl
September 28, 2007 at 7:54 Uhr nachmittags
Hi Nordstrahl,
letzt hiess es, dass die Löhne das Niveau wie vor zwanzig Jahren haben. Kein Wunder wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft. Aber solange die Menschen geniale Umfragewerte für die Regierung abgeben, darf sich keiner beschweren!
lg Kalle
September 30, 2007 at 8:46 Uhr vormittags
Hallo Kalle,
unser Yogalehrer - ein alter weiser Mann und selbst Unternehmensberater - sagt, das die meisten Arbeitnehmer innerlich gekündigt haben. Sie gehen freudlos und mit Unlust zur Arbeit. Der Arbeitgeber ist schnell bei Hop oder Top. Das kann nicht der Weisheits letzter Schluß sein.
Aber warum die Arbeitgeber das alles mitmachen und wie lange es dauern wird, dass auch sie flächendeckend repellieren, das weiß der Himmel. Doch momentan herrscht immer noch die Lämmerstimmung und jeder ist froh, das er überhaupt noch einen Job hat.
Auf der anderen Seite meldet man einen Jobzuwachs und Staatsentschuldung. Bei solchen Meldungen fühle ich mich an das Ende der DDR-Zeit zurück versetzt, als die Medien Planerfüllung meldeten und die Geschäfte leer waren.
Die Jobanzeigen sind, wenn man sie vom Begriff her überhaupt definieren kann, in der Regel die eines Handelsvertreters oder ähnliches in diese Richtung.
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag
Gruß Nordstrahl