sieht das finanzielle Leben der Familien besser aus als in Deutschland. Die niedrigsten Nettolöhne seit 20 Jahren, so die Schlagzeile der Bildzeitung.

Und da muß ich keine Tiefenkontrolle der statistischen Aussage machen, das erlebte ich in den letzten Jahren schon in meinem unmittelbaren Umfeld. Eine neuer Begriff für einen Beruf - daraus läßt sich eine neue Definition die selbe Arbeit eine nieder gestufteTätigkeit ableiten und die wiederum zieht eine neue - niedrigere Gehaltsstufe nach sich. 

 Thumbs DownAus dem eben genannten Beispiel zog für eine Bekannte einen Gehältskürzung von 400 € nach sich.
Ein anderes Beispiel aus einem Fernsehbericht. “Gehaltserhöhungen sind nur möglich, wenn sie auf Zuschläge für WE oder Spät- oder Nachtschicht verzichten”. Un da gibt es die unermüdlichen und fleißigen Ganztagsarbeiter, die für Gehälter arbeiten, die unter dem Hartz IV -Niveau liegen.

Na, dass finde ich ja ganz toll. Wer sitzt denn da bloß am Ruder?

Je mehr die Wirtschaftler studieren und je weiter sie vom einfachen Leben entfernt sind, je mehr Stuss kommt dabei raus.
Wenn das alles nicht so traurig und für viele fleißige Menschen so tragisch wäre, müßte man laut lachen.

Der europäische Vergleich zeigt, wie stark in den anderen Ländern die Löhne - trotz Preissteigerung - steigen. In Irland um 11,8 Prozent, in Großbritannien um 9,8 Prozent, in Schweden um 8,7 Prozent, in Frankreich um fünf Prozent und im wirtschaftlich relativ schwachen Italien um 2,8 Prozent. Deutschland ist das einzige Land, wo die Löhne sinken, im Durchschnitt um 2,7 Prozent.

Zitat Umschau MDR