In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus vertrieben

Archiv für Juli 2007

nationaler Aufschrei

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Ab morgen ist es soweit - Milch und Milchprodukte werden teuerer – das weiß nun schon jedes Kind. Mein Sohn empfahlmir schon mal einen Hamsterkauf in Sachen Milch. Bis 22 Uhr hab ich noch Zeit, seiner Empfehlung zu folgen. Wenn es nicht schon andere ausreichend getan haben und das Milchfeld der billigen Preise bereits abgeräumt haben.

Wie in so vielen Negativ-Entwicklungen des Landes geht ein nationaler Aufschrei durch Deutschland und das war es dann auch schon. Als Optimist gehe ich davon aus, dass der Schritt den Milchproduzenten etwas bringen wird. Doch das Zerren an den Zuverdienst geht sicher nicht von den Bauern aus. Die Mehreinnahmen durch die Preiserhöhung werden sich wie immer die großen Unternehmen unter den Nagel reißen.

 Book Gestern las ich sogar in einem Videotext, die Chinesen wären schuld daran.

Dort ist die Nachfrage nach Mild enorm gestiegen und das wirkt sich auch auf den europäischen Markt aus.  Naja – die sind weit weg und können nicht gegenanstinken.

Im Fernsehen sah ich zu dem Thema wichtige und empörte Gesichter. Sie nahmen Stellung zu Thema Preiserhöung auf dem nationalen Milchsektor.

Nach ein paar Tagen ist der Aufschrei in Deutschland wieder verhallt, alle kaufen die Milch wie gewohnt und in ein paar  Monaten wird sich niemand mehr an die alten Preise erinnern.

Alles wird laufen, wie bei Hartz IV. Große Empörung Deutschland weit und doch kam es so wie es kommen mußte…Hartz IV gesiegelt und  gestempelt auf den Weg und per Gesetz unter die Leute gebracht.

Naja und denen ist sowieso alles egal

Geschrieben von nordstrahl

Juli 31, 2007 um 2:45

kein Glück auf dieser Welt

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Als ich gestern die Nachricht las „Ulrich Mühe ist tot“, erschrak mehr als sonst, wenn Todesmeldungen von Prominenten die Schagzeilen des Tages ausfüllen. Ich erlebte ihn als Zuschauer den Schauspieler in seinen letzten Film „Das Leben der Anderen“ als besonders intensiv und hochkonzentriert. Mit seiner Hilfe gelang ein weiterer bedrückender Einblick in die Zeit und Endzeit der DDR.

Doch irgendetwas schwingt der Traurigkeit der gestrigen Nachricht nach – es war eine weitere Information über eine der EheFrauen des Schauspsielers, Jenny Gröllmann. Als Schauspielerin vermißte ich sie nach der Wende sehr. Über ihren Tod erfuhr ich nur zufällig vor ein paar Wochen über Wikepia. Darüber war ich erschüttert und traurig zu gleich. Mit ein bißchen Groll las ich über den Vorwurf im Verbindung mit dem Buch zum Fim „Das Leben der Anderen“ ihres Ex-Mannes Ulrich Mühe, eine IM gewesen zu sein. Mit letzter Kraft konnte Jenny Gröllman den Vorwurf mit juristischer Hilfe von sich weisen und verstarb kurz danach – im Sept. 2006.

Im Febr. 2007 erhilet Ulrich Mühe für seine schauspielerische Leistung in „Das Leben der Anderen“ einen Oscar und nun ist er tot.

Irgendwie verschwimmt alles von mir als Information aufgenomme zusammen und ich komme zu dem Schluß, dass beiden Schauspielern das Leben der Anderen kein Glück gebrache, was auch immer im Hintergrund in ihrem Leben mitgewirkt hat.

Geschrieben von nordstrahl

Juli 26, 2007 um 8:02

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Christopher Street Day in Rostock

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Gestern überraschte mich ein buntes Bild auf dem Rostocker Markt. Da wo sonst die Verkaufsstände der Markthändler stehen, drängten sich bunter Wagen mit lauter Technomusik aneinander. Jeder wollte den anderen übertönen, so schien es. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen – es ist Christopher Street Day in Rostock und die schönen Schwulen, Lespen und Bisexuellen wollen sich von ihrer buntesten Seite zeigen.

Einen alten Bekannten traf ich auf dem Boulevard. „Um 15 Uhr kommen die Bekloppten hier durch“ informierte er mich. Höflich überhörte ich die Bezeichnung der Menschen, die genau aus dem Grunde zu so einer Demonstration anreisen. Sie wollen selbstbewußt zu ihren Veranlagungen und Neigungen stehen und sie auch der Welt zeigen.

Ich erinnere mich noch an Zeiten, als die Schwulen Scheinehen führen mußten, damit der Rest der Welt an ihrer überholten und verspießten Vorstellung über menschliche Sexualiät festhalten konnte.  

Ja und ich erinnere mich an ein erschütterndes Erlebnis, das sich an einer überregionalen Schule, in der ich zu der Zeit ging, abspielte. Ein junger Mitschüler entdeckte mit seiner Liebe zu einem jungen Mann gleichzeitig seine homosexuelle Veranlagung. Durch die Liebe gestärkt offenbarte er sich seiner Familie im Elternhaus. „Dann habe ich keinen Sohn mehr“ damit wurde er von dem Vater abgewiesen – so die Gerüchteküche damals – in eine Sackgasse geführt. Als am Freitag nachmittag im Internat der Schule alle für ihre Abreise die Koffer packten, fand man ihn leblos in seinem Bett. Er hatte einem Ausweg aus der Sackgasse gefunden.

Damals sahen Homosexuelle nur diesen einen Weg um die Welt darauf aufmerksam zu machen, dass die menschliche Sexualität viele Facetten hat.

Der Umzug der Schwulen, Lespen und Bisexuellen zum Christopher Street ist ein schöner Weg um auch noch den letzten Uneinsichtigen zu zeigen, dass das reale Leben bunter ist, als die Vostellung vom Leben.

Hier ein paar Impressionen vom Umzug gestern im Rostocker Boulevard:

Geschrieben von nordstrahl

Juli 22, 2007 um 4:35

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Warnung

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Geschrieben von nordstrahl

Juli 19, 2007 um 7:23

Veröffentlicht in Rostock, Sommer, Sonne, Spass, Tage im Fluss

Klimawandel

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Auch wenn heut nichts mehr daran erinnert – in der letzten Woche hatten wir während der Yogastunde im großen Saal die Heizung an. Und doch, auch mit Heizung war es nicht so warm wie in diesem Tagen.

Barfuß durch den Strandsand von Warnemünde – darauf müssen die Füße vorbereitet sein.

Die Möwen machen sich herzlich wenig daraus – sie breiten ihre Flügel aus uns kühlen sich über dem Wasser der Ostsee ihren Bauch ab.

Die Sonnenplätze am Teepott und Strandnähe verwaisen

Da hilft nur Wasser Wasser Wasser Wasser Wasser Wasser

Geschrieben von nordstrahl

Juli 17, 2007 um 9:44

Veröffentlicht in Rostock, Sommer, Sonne, Tage im Fluss