Weblog-Archiv für 25. Juni 2007

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Ein Schreck der nicht enden wird…..

Juni 25, 2007

Irgendwie beginnen beim Lesen dieser Nachricht meine Ohren zu glüchen. Gleichzeititg steigt mein Blutdruck und mein Herz macht Druck hinter der Brust. Die Ängste, die diese Familie jetzt aussteht müssen grenzenlos los. Ihr 17 jähriger Sohn wegen eines Flirts im türkischen Gefängnis. Der Schwebezustand für alle muß furchtbar sein. 

Bis zu 15 Jahre Haft wegen eines Flirts im Nacken - das kann ein 17 jähriger nicht schadlos überstehen.

Der türkische Jurist und  Sprecher - seine tiefe Falte zwischen den Augenbrauen - lies in seinen Worten keine Aussicht auf mögliche Gnade zu.  Sein Gesicht sagte mehr als seine Worte, als er sprach  - ICH BIN DIE HÄRTE des Gesetzes. Wäre ich die Mutter dieses Jungen hätte ich Mühe, in meiner Ohnmacht nicht auf den Mann los zu gehen. Der Mann – das Gesetz – will mit der Brechstange durch.

Ich sehe darin keine Rechtssprechung, sondern eine Exempel, für etwas, was der Junge nicht zu verantworten hat. Das sündige Leben der Touristen muß beendet werden, bevor die türkische Moral von ihnen aufweicht wird.

Das hat er in meinen Augen gesagt und ich sah seine Entschlossenheit, dies auf Biegen und Brechen durchzuziehen. Egal wer daran zerbricht – wenn es darum geht, eine überholte Moralvorstellung aufzuhalten, kann auch mal  ein Lamm geopfert werden.

Würde ich jetzt eine Urlaub buchen wollen, wüßte, welches Land ich nicht bereisen werde. 

Wäre ich jetzt als Tourist in der Türkei, wüßte, was ich tun MUSS.  

Und – ich werde eine Urlaubsreise in die Türkei auch in nächster Zukunft nicht in Erwägung ziehen.

Der türkische Jurist hat mich höllisch erschreckt und jeden Gedanken an ein gastfreudliches Land im Winde verwehen lassen.

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Weiden an der Macht

Juni 25, 2007

Als ich ihm das erste mal gegenüber saß, sah ich in ihm einen Mann, der seine dienstliche Position in ein persönliches Machtportal eingerichtet hat. Und weil er während des Beratungsgespräches mit mir permant sich mit einem Mausklick durch sein Arbeitsmenü klickerte, nannte ich ihn insgeheim für mich den  „Mann, der mit der Maus spielt“

Doch das war es nicht allein, was mir ein Gefühl von Unbehaben auslöste. Nicht, dass er nicht mehr zuhören konnte und sich deshalb mit dem Mausklick in sein konfliktfreies Arbeitsmenü flüchtete, nein – ich stufte ihn auch für mich in die Kategorie „gefährlich“ ein. Während der Beratungsgespräche – er sollte mich beraten – mußte er sich mit meinen Argumenten auseinander setzen. Das gelang ihn nur im geringen Maße und von konstruktiv konnte schon gar nicht die Rede sein. Am Ende des Bertatungsgespräches gab es nur ein Ergebnis – einen neuen Termin für ein weiteres Gespräch – von Erfolg konnte nicht die Rede sein. Alles, was zu einem Ergebnis führte, war auf meinem Mist gewachsen und  von mir sozusagen als „Vorlage“ vorbereitet. Einen sprühenden Geist und engagierter Mitarbeit sah ich – in Gegensatz zu einer seiner Kollegin – nie. Daraus entsteht eine Kombination aus dumm und gefährlich. Ein Warmlampe für mich, die mir sagt „Bitte – immer auf der Hut sein ! „

Jetzt steht ein weiteres Gespräch an. Eins, dass mich einen weiteren Schritt in die Selbstständigkeit führen wird. Ich bat um einen Termin und gleichzeitig darum, dass der meine bevorstehende Schulungswoche in Hamburg  bitte aussparren möchte.

Was ich bekam, war einen Beratungstermin von ihm mitten in dieser Woche.

„Das kann sich ja nur um einen Irrtum handel“ denke ich und melde mich heut noch einmal per Telefon. Wie überall ist auch dort eine Hotline zwischengeschaltet und der Fragende kann sein Anliegen nur vortragen und hoffen, dass alles richtig weiter geleitet wird.  Meine Bitte, den Beratungstermin nicht in der besagten  Wochen zu setzen, bestätigte mir heut die Mitarbeiterin der Hotline. Also hat die Kollegin bei der ersten Nachfrage alles richtig weiter geleitet.

Doch er hat dies einfach ignoriert und mir nur einen Termin in dieser Woche angeboten.

Jetzt muß ich mit Fingertspitzengefühl den Mann – der ja für mich da sein soll – behutsam auf einen neuen Termin umstimmen.

Ohne das es  jemand sieht – zwischen uns läuft ein lautloser Machtkampf.