Glücklicherweise dringen endlich all die Themen durch, die sich die Globlisierungegner auf ihre Fahnen geschrieben haben. Das läßt die Nachrichten über die Krawallmacher in den Hintergrund rücken. Krawallmacher wird es immer geben und sie sind immer da zur Stelle, wo sie am meisten Aufsehen erregen.

Doch die Schwerpunkte liegen ja ganz anders. Schwerpunkte wie Armut in Afrika und Klimaschutz weltweit, die Welt schaut auf die Politiker der 8 Industrienationen.

Werden sie wieder leere Versprechungen machen?

Können sie sich überhaußt leisten leere Versprechungen zu machen?

Gestern sah ich endlich einige Berichte im Fernsehen, die mir fernab jeder Hysterie über den Zaun oder über die Sicherheitsmaßnahmen der Polizei oder die Krawallmacher einen guten Überblick über die anstehenden weltweiten Probleme gaben und auch die Schwierigkeiten, alle maßgeblichen Industrienationen in ein Boot zu bekommen.

Denn ich denke, was die Armut in Afrika und insbesondere den Klimaschutz betrifft, müssen alle Industrieländer in ein Boot gebracht werden, anders lassen die sich seit Jahrzehnten aufgebauten und aufgestauten globalen Probleme nicht mehr bewältigen.

Nachdem ich mich mir vor Jahren diese Lektüre einverleibt hatte, wußte ich, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, dass politische Interessen in den Hintergrund rücken müssen, weil die zerstörte Umwelt und die sich veränderte Klima alle an einen Tisch zwingen wird. Und dabei geht es schon über Leben und Tod.

Jetzt gibt es viele Diskussionen über den Sicherheitszaun, über die Demonstrationsfreiheit und und und …und doch führt das nicht weiter, wenn wir uns nicht auf das wesentliche konzentrieren - wie läßt sich der Prozeß des Klimawandels aufhalten.

Wenn die Welt klimamäßig erst am Arsch ist, dann gibt es kein Zurück mehr und es wird sich jeder einen Zaun bauen müssen, wenn er gesellschaftlichen Umweltschlamm nicht versinken will……