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..so oder ähnlich lautet eine Textzeile in einem Schmuseschlager von Roger Witthaker und in einer Abschiedsstimmung kann ich jede Textzeile auf fühlen.
Heut mußte ich auch Abschied nehmen. Schon seit 1995 sind wir schon zusammen und er brachte meine in Liebe geschriebenen Worte auf´s Papier.

Doch seit ein paar Wochen kommt nichts außer Quietschen und Rattern aus ihm raus. Jede Seite, die er für mich ausdrucken sollte, brachte er nur unter Stöhnen und manchmal unter meinen Beschimpfungen “Nun druck endlich, du alte Karre” und wenn das nicht reichte, dann hab ich auch schonmal auf das Gehäuse mit der Faust drauf gehauen. Murrend und quietschend schob er dann die wichtige Seite für mich raus. Jetzt muß er gehen und einem neueren Modell Platz machen.

Mord und Totschlag

“Soll ich dir mal was erzählen?”
Damit begrüßte mich gestern abend meine Bekannte, als wir uns zur Yogastunde trafen. Während wir gemeinsam in die Sporthalle gingen, sah sie auf den Boden und erzähle mir das, was sie grade erfahren hatte.

“Heut früh fragte mich mein Nachbar, ob ich wüßte, warum eine Absperrung auf dem Parkplatz vor unserem Haus wäre. Das wußte ich nicht und konnte mir auch nicht erklären, warum da über Nacht einen Absperrung aufgestellt wurde”.
Das war für mich noch nicht so aufregend, doch sah ich ihrem Gesicht an, dass vor ihrem Haus etwas geschehen war, dass vom üblichen abweicht.

“Als ich heut von der Arbeit wieder in meine Wohnung zurück wollte, kam eine Frau auf mich zu. Sie sei Journalistin von der Ostseezeitung und wollte wissen, ob ich gestern abend etwas gesehen hätte, denn es sei gestern abend jemand hier auf dem Parkplatz umgebracht worden”

Mord und Totschlag im meiner Nähe kann ich gar nicht realisieren. Bestenfalls als Filmszene im “Tatort” oder “Polizieruf 110″.

“Es soll gegen 23 Uhr passiert sein und ich bin schon um Halb elf zu Bett gegangen. Mein Schlafzimmer liegt auf den anderen Seite”

Ein Mord bei uns?” frage ich noch einmal nach. Wir stehen nur 20 Meter vom Tatort entfernt und ein Schauer läuft mir über denRücken, wenn ich daran denke, dass vor weniger als 24 Stunden jemand überfallen und getötet wurde.

Meine Bekannte konnte der Journalistin nicht weiter helfen, denn sie schlief zu den Zeit schon. Vielleicht sogar zu ihrem Glück, sie mußte ihn nicht beim sterben zusehen. Denn wie aus den Nachrichten zu lesen ist, wurde zwar schnell die Polizie und der Notarzt gerufen, doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

Erst vor einer Woche erzählte mir mein Sohn, dass in der Nacht vom Freitag zum Samstag sie von der Polizie hier in unserem Wohngebiet kontrolliert wurden. Es sei jemand ganz fürchterlich zusammengeschlagen worden.

Um am Wochenende zu Ostern wurde er überfallen und zum Glück nur um ein Handy erleichter worden.

Was läuft in unserem Wohngebiet zur Zeit?

tief ausgeschnitten

sind die Dekolltetés vieler Frauen auf den Laufstegen oder auch im Sommer auf der Straße, wenn die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt, oder auch zu festlichen Anlässen, wenn die Abendgarderobe etwas ganz besonderes sein soll.  Dann können die Frauen viel von ihre Weiblichkeit der Sonne bzw. den Blicken aussetzen. Und je nachdem, wie der Betrachter es sieht, kann das Urtiel gut oder schlecht ausfallen.

Das Dekolleté der Abendgarderobe von Angela Merkel, das sie bei der Eröffnung der Nationaloper in Oslo trug, erregte das öffentliche Intresse mehr, als sie es selber erahnen konnte. Eine türkische Zeit bezeichnete ihr Dekollteé sogar als schockierend.

Auch hier das Auge des Betachters auch die unterschiedlichsten Reaktionen auslösen und bei mir läuft sie zum Glück wertfrei durch, bzw. ich hab keinen Anstoß gefunden. 

Sie sitzt zurück gelehnt und leident im Sessel, während er seine Nadel im Tempo einer Nähmaschine über ihre Haut sticheln läßt. “PEACE” hat sie sich bestellt, dass soll er als Tattoo auf ihren Oberarm für immer eintätowieren. Es endles Wort, mit dem Frau sich jeder zeit auch ärmellos sehen lassen kann.

Als er fertig ist, zeigt er ihr voll Freude sein Ergebnis. Und so sehr wie voller Freud ist, so sehr ist sie voller Wut, als sie liest, was er Tätowiert hat “P I S”. Sie macht ihn rund, doch weiß er nicht warum. Als er versteht, er hat das Wort PEACE falsch geschrieben, sagt er: “Aber nu ist es zu spät, dat läßt sich nicht mehr korrieren. Dabei zieht er seine Strin so kraus, dass die roten Haarbüschel auf seinem Kopf sich bewegen.

“Dann nehm doch PISASTUDIE dafür, dat geht doch auch” schlägt er ihr vor.

“Du hast sie wohl noch nicht alle” sie ist empört, dass ihm nicht besseres einfällt.

“OK, dann krichste auch das Arschgeweih umsonst” bietet er ihr an.

“Nee, dat kommt gar nicht in die Tüte” sie - immer noch wutentbrannt - ”Dann mach eben wat anderes draus, eine Blume oder so, dann ist das alles vergessen” bietet sie ihm an.

“Krichste dat hin?” fragt sie zur Sicherheit noch einmal nach.

“Klar, krieg ich das hin” und er setzt fachmännisch die Stickelmaschine auf den vermurksten Oberarm dran.

Mit schmerzvollen Blick lehnt sie sich wieder in den Sessel zurück und läßt die Stichelei über sich ergehen. Die Blume braucht ihre Zeit, doch auch die längste Behandlungszeit geht einmal vorbei. Bevor sie sich die tätowierte Blume auf ihren Oberarm ansehen darf, desinfiziert er noch einmal das frische Tattoo und präsentiert ihr voller Stolz das Ergebnis seiner Kreativität.

PISS
NELKE”

Mit ihrem Aufschrei endet die Szene einer Commedyserie im Fernsehen und mit meinem Lachkrampf mein Fernsehabend.

Bestimmungsrechte

Machmal gibt es Krisenherde, von deren Existenz ich erst weiß, wenn es scheppert, so wie jetzt zwischen China und Tibet. Warum die chinesische Regierung z.B. im letzten Sommer sauer war, als Angela Merkel Dalai Lama in Deutschland empfing, konnte da schon nicht verstehen und schon gar nicht nachvollziehen. Und wenn ich ehrlich bin, weiß ich immer noch nicht genau, worin der wahre Konflikt zwischen diesen beiden Nationen liegt. Doch gebe ich auch zu, dass ich den Chinesen - im Bereich der Politik - nicht so richtig über den Weg traue. Wenn ich an die Kulturrevolution des Landes denke und das, was es den Menschen des Landes brachte. Leid, unendliches Leid, das kaum an eine Familie vorbei ging.

Heut erhielt ich eine Mail von meiner Yogaschule mit einem Link, der zu einer wunderschönen tibetischen Musik führt und zu einer Unterschriftenaktion, die den weltweiten Protest auch virtuell möglich macht.